Das psychosoziale Wohlbefinden älterer Menschen in Wohn- und Pflegeheimen
Die stationäre Altenpflege in Belgien steht unter zunehmendem Druck. Immer mehr Bewohner von Pflegeheimen leiden unter kognitiven Störungen und/oder psychischen Beeinträchtigungen. Dies hat nicht nur erhebliche Auswirkungen auf ihre Lebensqualität, sondern auch auf die Arbeit des Pflegepersonals.
In dieser Stellungnahme formuliert der Hohe Gesundheitsrat Empfehlungen zur Verbesserung des psychosozialen Wohlbefindens älterer Menschen in Pflegeheimen, mit besonderem Augenmerk auf Personen mit psychiatrischen oder neurokognitiven Störungen.
Der Rat betont dabei die Bedeutung von:
- systematischer Prävention und struktureller Überprüfung der psychischen Gesundheit bei jedem Bewohner;
- personenzentrierte und beziehungsorientierte Pflege und einen ganzheitlichen Pflegeansatz;
- eine aktive Einbindung der Angehörigen in alle Aspekte der Pflege und die strukturelle Integration des Pflegeheims in die Gemeinschaft;
- die Berücksichtigung des beruflichen Umfelds, unter anderem durch ausreichendes Personal, ein günstiges Arbeitsumfeld und kontinuierliche Fortbildung;
- eine Überarbeitung des Verwaltungsrahmens, Anerkennungsrahmen und Labels für vorbildliche Einrichtungen sowie Investitionen in Forschung und Innovation.
Diese Stellungnahme ist nur in niederländischer und französischer Sprache verfügbar.


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