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Die Tigermücke in Belgien

Die Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) etabliert sich in Belgien und breitet sich dort schrittweise aus, wodurch das Risiko einer lokalen Übertragung von Virosen wie Dengue-, Chikungunya- und Zika-Fieber steigt. Auf Anfrage der Behörden hat der Hohe Gesundheitsrat den flämischen Kommunikations- und Reaktionsplan bewertet, der abgestufte Maßnahmen für verschiedene Risikoszenarien vorsieht.

Der Rat kommt zu dem Schluss, dass dieser Plan einen wissenschaftlich fundierten und geeigneten Rahmen für die Prävention im Bereich der öffentlichen Gesundheit bietet. Dabei wird die Bedeutung eines proaktiven Ansatzes hervorgehoben, der auf Prävention, Überwachung, frühzeitiger Erkennung und raschem Handeln beruht, um die Etablierung und Ausbreitung von Mückenpopulationen zu verhindern, das Risiko einer lokalen Übertragung von Virosen zu verringern und den Bedarf an intensiveren Bekämpfungsmaßnahmen zu begrenzen.

Der Rat empfiehlt, diesen Ansatz als Referenzrahmen für alle belgischen Regionen zu nutzen, um eine kohärente, wirksame und gerechte Reaktion zu gewährleisten, die durch eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen den Regionen und mit den Nachbarländern unterstützt wird.

Diese Stellungnahme ist nur in englischer Sprache verfügbar.
Es gibt jedoch eine Zusammenfassung in französischer und niederländischer Sprache.