Empfehlungen zur hepatischen Radioembolisation
Der Hohe Gesundheitsrat (HGR) veröffentlicht Empfehlungen zur Verwendung der Radioembolisation mit Mikrosphären, die mit Yttrium-90 oder Holmium-166 radiomarkiert sind, bei der Behandlung bösartiger Lebertumoren
Auf Ersuchen der Föderalen Agentur für Nuklearkontrolle (FANK) befasst sich der HGR mit den Rollen, Verantwortlichkeiten und Ausbildungen der beteiligten Fachkräfte sowie mit Strahlenschutzmaßnahmen für offene radioaktive Quellen. Außerdem wird der nationale und europäische Rechtsrahmen behandelt. Die Stellungnahme betont die Bedeutung der multidisziplinären Tumorkonferenz, der Zusammenarbeit zwischen interventionellem Radiologen und Nuklearmediziner sowie der Einbeziehung anerkannter Medizinphysik-Experten. Es werden eine prä- und posttherapeutische Dosimetrie sowie das sachgerechte Tragen von Dosimetern empfohlen. Darüber hinaus erfolgt eine Analyse der Situationen, in denen aus Gründen des Strahlenschutzes ein stationärer Aufenthalt erforderlich ist.
Leider nur in französischer, niederländischer und englischer Sprache verfügbar.


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